christiane droppmann

London – München – New York sind nur einige Stationen ihrer bewegten Friseur Laufbahn. Bis Acapulco zu Hair–Designer Victor-Hugo verschlug es Christiane Droppmann vom Friseur Salon Coiffeur Droppmann in Solingen. Wenn sie sich früher Beständigkeit eher nicht vorstellen konnte, ist sie heute dankbar, über Jahre hinweg in ihrem Salon für leistungsstarke Qualität zu sorgen.

Nach verkürzter Lehrzeit, Gesellenprüfung 1985, blieb Christiane Droppmann nicht wie ihre Schwestern im elterlichen Friseursalon. Sie begann als Jungfriseurin in Düsseldorf bei der Image-Hair-Group. Dort knüpfte sie Kontakte zu den englischen Hairstylisten von Vidal Sassoon, die in den Metropolen den Friseuren Trends und Schnitt-Techniken zeigten. Für die Salon-Gruppe gestaltete sie Seminare in München, wurde dann als Top-Stylistin nach London in die Hair-Factory geholt. „Das war wie eine Glaubensgemeinschaft, stark organisiert, eine super Zeit“, meint Christiane Droppmann. Aber es wurde nicht mehr frisiert, nur noch geschnitten. Zwei Jahre ging sie mit der Seminarwelle der Top Ten mit. 1987 wechselte sie nach München zu Luitpold-Figaro, erwarb den Meisterbrief 1989.

Ein Jahr später kam sie nach Solingen zurück, die Mutter war schwer erkrankt, Vater und Schwester konnten ihre Unterstützung in dem großen
Friseurgeschäft gut gebrauchen. Fachlich stürzte sie sich auf das Feld der Langhaarfrisuren, das entdeckte sie 1991 bei einem Seminar des Spezialisten Patrick Cameron. „Es gibt nicht mehr viele in Deutschland, die das wirklich gut können“, meint sie. Zwei Jahre darauf erhielt sie die Goldmedaille bei der Leistungsschau Steckfrisur in Dortmund. In Paris bei Alexandré und bei George Michael in New York, wo sie in der Nähe des Central Park wohnte, vertiefte sie ihre Kenntnisse durch kurze Aufenthalte.

Eigentlich wollte sie nicht in Solingen bleiben, hatte bereits eine Stelle bei Marlies Möller in Hamburg. Als auch der Vater erkrankte, übernahm sie 1994 mit ihrer älteren Schwester Claudia das Traditionshaus Coiffeur Droppmann. Sie veränderten die Optik und die Strukturen, verteilten die Zuständigkeiten neu. Fünf Jahre später führte sie es allein. „Die 90er Jahre waren die erfolgreichsten und schönsten Jahre“, meint sie. Nebenher konzeptionierte sie für Schwarzkopf Langhaarseminare in Pflege, Schnitt und Techniken der Hochfrisur.

Handwerkliches Können, freundliche Atmosphäre, optimale Beratung bei typgerechten Schnitten, Frisuren und Farben sind dabei die Markenzeichen der vielseitigen Allrounderin. Die Mitarbeiterinnen bringen von der Herrenfrisur bis zum Toupieren ihre ganz speziellen Fertigkeiten ein. Natürlichkeit, durch dezente Betonung der schönen Seiten im Gesicht mit Haarfarbe und Make-up, schreibt Christiane Droppmann dabei ganz groß.

Da ist es schön zu wissen, dass viele langjährige Kunden ihr angereichertes Fachkönnen schätzen. Die Konkurrenz kann größer werden, wenn die Meisterpflicht fällt. Das sieht die Fachfrau durchaus kritisch, die seit 20 Jahren Meisterin ist. Die Geschäfte rundum sind bestückt mit Friseursalons. Dabei ist sie davon überzeugt, dass nach einer Durchhaltephase die Friseure im Verdrängungswettbewerb wieder größere Chancen haben, die für eine gleichbleibend gute, kundennahe handwerkliche Qualität sorgen können.

Dass die in ihrem Salonteam mitten in der Solinger Innenstadt, seit Anfang 2010 in neuen Räumlichkeiten auf der Kölner Strasse/Ecke Peter-Knecht-Strasse, direkt gegenüber der Stadt-Sparkasse, nicht nur erhalten bleibt, sondern immer nur noch besser wird, dafür setzt sich die weltoffene Friseurmeisterin bei Coiffeur Droppmann ein.



Kommentare sind geschlossen.